Alternative Communities – wie machen es die Anderen?

Seit einem Jahrzehnt – oder eigentlich schon immer – bin ich auf der Suche nach der geeigneten Lebensgemeinschaft. Aufgewachsen bin ich in PfadfinderInnenlagern, auf Hüttenwochenenden und im Internat. Der Gedanke einer solchen Gemeinschaft mit Erwachsenen reizt mich- schon immer.

Später habe ich mit Partnern und in WGs gelebt. In besetzte Häuser hab ich geschnuppert und mit Fabriketagenkommunen geliebäugelt. Da waren Lieblings- Orte wie die alte Feuerwache bei Weimar, wo ich mit meiner Freundin französische Filmabende organisiert und Löwenzahnhonig gekocht habe, wo man alles von Artistik über Lehmbau bis Brot backen lernen konnte, wo Sommerfest gefeiert wurden und jede*r so sein könnte, wie ersiees wollte, undogmatisch im Einklang mit der Natur– Sowas will ich!

Nun gründe ich gerade selbst mit 14 anderen Erwachsenen und 6 Kindern so eine Gemeinschaft. Und frage mich immer noch : Wie sehen sie aus, die funktionierenden Gemeinschaften?

Wie kann der Ausstieg aus dem Hamsterrad und der Stadt und dem Vollzeitjob und der Scheinbilderbuchehe, dem Plastikkonsum, dem EndzeitkapitalistInnendasein aussehen? Welchen Herausforderungen begegnen Menschen und wie meistern Sie diese? Und sehr interessant: Wo scheitern Sie regelmäßig?

2020 werde ich daher dieser Suche widmen – ich besuche wo immer ich kann alternative Communities im Grünen oder grüne Communities und berichte davon.

Um euch zu inspirieren, zu zeigen, dass es geht und euch Mut zu machen. <3

Teaser: Morgen geht es los mit dem ÉcoVillage in Pourgues, einem Ökodorf mit 20 Bewohnerinnen auf 50 Hektar. Träumchen!

EURE ROTE ZARAH IM GRÜNEN

Auf ein frohes, grünes, gemeinschaftliches Jahr 2020!

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