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Radio Person. Hammock Sloth. Hippie. Scout.

Tag 34: one is the loneliest number – ein bisschen Rumgeheule zu eurer Unterhaltung

Hosen runter! Es wird persönlich. Nicht nur, weil ich das Internet dazu benutze, mir Dinge von der Seele zu reden, sondern besonders, weil es anderen ähnlich gehen könnte und ich dem Thema die Scham nehmen kann. Mein Caminoabschnittsgefährte Don unterbrach neulich – slightly verärgert zu meiner Überraschung- meine Rede in einer Unterhaltung über Zukunftspläne, als …

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Tag 33: Meine drei neuen Freunde sind Arschlöcher

Freunde kann man sich bekanntlich nicht aussuchen. Meine heißen seit ein paar Tagen: Regen (huelve), Wind (vento) und Kälte (frio). Aber nachdem ich von der Seite eingeregnet wurde, in knietiefe Pfützen getreten bin, zitternd in der Hängematte geraucht und heute tatsächlich 33 km im Dauerschniesel gegangen bin, sind wir Kumpels. Immerhin sorgt der Wind dafür, …

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Tag 31: Die Welt ist mein Zuhause und deshalb gehe ich nicht nachhause, nie mehr!

Ja, Kinder, da hat man sich gerade eingelaufen, selbst gefunden, ist im Groove, im Flow, das Mojo ist ein Drachen, der hoch über deinem klaren ungebürsteten Kopf fliegt, deine Haut eine Mischung aus samtzarten Veloursleder und Lotus (Regen-pah!), dein Wille so stahlhart wie deine Waden, dabei aber mit entspannter Attitüde wie ’ne Hängematte in der …

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Tag 30: Das Bison- Haus oder warum der längere Weg interessanter ist

In Maariz, 2,5 km außerhalb von Mondoñedo, der schönsten galizischen Stadt auf dem Camino liegt das „Casa Bisonte„. Bewohnt zurzeit von der argentinischen Work Away- Frau Claudia. Sie hilft der Besitzerin Carmen, eine Anthropologin und Künstlerin, beim Aus-und Umbau, trocknet Pilze, füttert Hühner und Katzen – und serviert vorbeikommenden PilgerInnen Frühstück gegen Spende. Ich bleibe …

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Tag 28: Wie der Weltraum riecht und Galizien – und Güte sich anfühlt

ISS- Astronaut Alexander Gerst beschreibt den Geruch des Weltraums als eine Mischung aus verbrannten Autoreifen und Walnüssen. Neben allen Experimenten, Geschichten über jahrelange Trainings und Alltag in der Schwerelosigkeit fand ich diese spezielle kleine Information bei weitem am interessantesten. Am interessantesten auf dem Weg sind mitunter ebenfalls die Gerüche, die meine Nase streifen. Neben der …

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Tag 27: Guten Tag, Galizien! Die rote Zarah looking at things

Samstagnacht, alle so: yeah! Und ich freu mich aufs Bett, denn ich habe rausgefunden, dass sich das Lattenrost des oberen Etagenbetts gut als Halterung fürs Handy eignet. So kann ich Netflix gucken im Liegen mit Kopfhörern, ohne mir den ohnehin schon schmerzenden Hals (schwerer Rucksack) zu verrenken. Und danach ’ne erhebende Bettlektüre, aus der Bibliothek …

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Tag 26: Sonne, Shorts und Poesie

Die Pilgerin weiß, das Wetter wird wieder umschlagen. Das hilft, den Moment bewußt zu genießen. Aber dem Wetter auch nicht zuviel Bedeutung beizumessen. Oscar verkauft nicht nur die dicksten Kartoffeln der Gegend um Luarca, er macht auch in aller Bescheidenheit „die besten Empañadas der Welt“. In Navia mache ich Rast, Heimatstadt des spanischen Dichters Campoamor. …

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Tag 25: Die dramatischste Zugstation meines Lebens oder alle Fäden laufen zusammen

Guten Morgen! Kleines Preisrätsel: bei welchem dieser Brotaufstriche handelt es sich um eine asturische Spezialität? Dann los zur Zughaltestelle. Bahnhof kann man das hier kaum nennen. Fühle mich erneut in einen Miyazaki-Film hineinversetzt. Dinge, die ich getrost hinter mir lasse: rassistische Relikte… … Und schlechtes Wetter. Ab heute wieder 20 Grad! Und 210 km bis …

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